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Simon Schempp
20.03.2017
© DPA Picture Alliance
SIMON, DER SCHEMPPION

Am letzten Tag der Biathlon-WM in Hochfilzen/Österreich erfüllte sich Simon Schempp seinen großen Traum: Nachdem er bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften bisher „nur“ Medaillen in Team-Wettbewerben gewann (insgesamt 7!), krönte der 28-Jährige seine Leistung am Sonntag beim Massenstart über 15 Kilometer mit der ersten Einzelmedaille – und dann gleich mit der goldenen. „Ich habe lange gewartet auf diesen Tag“, sagte er hinterher, „ich wusste, dass es irgendwann einmal aufgehen würde.“ Hilfe erhielt Simon vor seinem WM-Titel u.a. von einem Mentalcoach, der ihm vor dem Rennen eine SMS schickte: „Je öfter ich sie gelesen habe, desto freier war mein Kopf.“ Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht, da noch drei Weltcup-Wochenenden zu absolvieren sind, das nächste in Pyeongchang (2. bis 5. März), wo 2018 die Olympischen Winterspiele stattfinden. Anschließend geht es nach Kontiolahti (10. bis 12. März), ehe am 17. März am Holmenkollen in Oslo das WC-Finale eingeläutet wird.